Originalklangbewegung

Entwickung eines neuen Klangideals

Zu einer der innovativsten und berührendsten Interpretationsrichtungen von Musik vergangener Epochen zählt der Münchener Konzertverein die Originalklangbewegung (Historische Aufführungspraxis). Der Verein unterstützt Aufführungen von besonderem künstlerischen Wert in München. 

> Bob van Asperen, 20.11.18, 20 Uhr
> Max Emanuel Cencic, 03.12.2018, 20 Uhr
> Pieter Wispelwey, 27.02.2019, 20 Uhr
> Helsinki Baroque Orchestra, 18.03.19, 20 Uhr
> Jordi Savall & Friends, 21.05.19, 20 Uhr

Neues Klangideal vermittels der Historischen Aufführungspraxis

Musiker wie Ton Koopman, Gustav Leonhardt oder Nikolaus Harnoncourt, Protagonisten der Historischen Aufführungspraxis, praktizierten ab Mitte des 20. Jahrhunderts nach intensivem Quellenstudium, sowohl von Noten als auch von Traktakten und Lehrbüchern, neue ästhetische Ideen für die Interpretation der Musik früherer Epochen (vom Mittelalter bis Barock, heute geht es bis zum Anfang des 20. Jahrhundert.)

Um dem Klangideal der Musik in seiner Zeit gerecht zu werden, verwenden sie alte, nicht umgerüstete Instrumente, die alte Stimmung, kleinere Besetzungen usw.

Inzwischen ist diese als Historische Aufführungspraxis bezeichnete Erneuerung des Klangideals "Alter Musik" allgemein anerkannt und beeinflusst wiederum die Interpretationen der Musik aller Epochen.

Koopman, Harnoncourt oder Thomas Hengelbrock, ein Vertreter der Zweiten Generation, werden heute von namhaften Symphonieorchestern eingeladen, um ihre Erkenntnisse in deren Arbeit einzubringen. In Verbindung mit der heutigen Interpretationsreife der Musikerinnen und Musiker und dem Einsatz moderner Spieltechniken sowie dem Wissen um die Interpretation der Musik früherer Epochen führt dies zu einem vollkommen neuen Klangideal (historisch informiert):
lebendiger, aufregender, facettenreicher und transparenter.

> Gründungskonzert Joyce DiDonato, 17.06.2018 mit Grußbotschaft der Sängerin

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