Jury

August-Everding-Musikwettbewerb 2026 im Fach Violoncello
Schirmherr: Bayerischer Staatsminister Markus Blume

Harald Eggebrecht (Deutscher Journalist & Autor)

Dr. Harald Eggebrecht

studierte Literatur-, Musik- und Kunstwissenschaften in München und Berlin. Promotion 1978. 1981 bis 1987 Kulturredakteur beim NDR. Seit 1988 freier Autor mit besonderer Anbindung an die SZ. 1990/91 Redakteur bei TransAtlantic. 2006 Herausgeber der SZ-CD-Edition "Jahrhundert-Geiger" und 2008 des SZ-Bandes "Zwischenzeit". Dozent an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar. Juror bei internationalen Musikwettbewerben (in Weimar, München, Wien u.a.); Sprecher bei Lesungen und Dokumentarfilmen. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. "Sinnlichkeit und Abenteuer", 1984; "Sergiu Celibidache", 1992 (mit Konrad Müller, Wolfgang Schreiber); "Das große Spiel oder im Dickicht der Begehrlichkeiten", 1995 (mit Sten Nadolny, Michael Winter), zuerst erschienen als Lieferungsroman in der SZ; "Kunst des Nickerchens", 2002; "Große Geiger", 2005; "Große Cellisten", 2007; zuletzt erschienen "Philipp Otto Runge, Scherenschnitte", 2010; "Christina von Bitter", 2011 (Mit Gottfried Knapp).

Gesine Beck (Bamberger Symphoniker - Orchestermanagerin)

Gesine Beck

Sebastian Klinger (Professor für Violoncello, Hochschule für Musik Hamburg)

Sebastian Klinger

Der Cellist Sebastian Klinger ist einer der herausragenden Solisten und Kammermusiker seiner Generation ‒ gerühmt für seinen warmen Ton und höchste Musikalität. Er konzertiert international als Solist mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Gulbenkian Orchester Lissabon, dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom, der Hong Kong Sinfonietta, der Deutschen Radio Philharmonie, den Essener Philharmonikern oder der Staatskapelle Weimar.
Er arbeitete mit Dirigent*innen wie Mariss Jansons, Antoni Wit, Mario Venzago, Christoph Poppen, Michael Sanderling, Pedro Halffter, Oksana Lyniv, Simon Gaudenz, Shiyeon Sung, Constantin Trinks, Joshua Weilerstein oder Yip Wing-sie zusammen.
Mit seinen Soloprogrammen und in hochkarätigen Kammermusikbesetzungen, z. B. mit Kit Armstrong, Yuri Bashmet, Lisa Batiashvili, Milana Chernyavska, Veronika Eberle, Julia Fischer, Vilde Frang, Christian Gerhaher, Kirill Gerstein, Boris Giltburg, Janine Jansen, Gidon Kremer, Lang Lang, François Leleux, Alexander Lonquich, Yo-Yo Ma, Lena Neudauer, Alice Sara Ott, Enrico Pace, Emmanuel Pahud, Gil Shaham, Marianna Shirinyan, Baiba Skride, Antoine Tamestit, Alexandre Tharaud oder Jörg Widmann gastiert er in den bedeutendsten Musikzentren Europas, Asiens und der USA.

Gabriel Schabe (Professor für Violoncello an der Musikhochschule Lübeck)

Gabriel Schwabe

Gabriel schwabe

Gabriel Schwabe

Gabriel Schwabe ist Preisträger des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, des Concours Rostropovich in Paris und des Pierre Fournier Award in London. Als Solist arbeitete er mit Orchestern wie dem London Philharmonia, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Radio-Symphonieorchester Wien, der NDR Radiophilharmonie, unter Dirigenten wie Marek Janowski, Eivind Gullberg-Jensen, Dennis Russell-Davies, Cornelius Meister, Giancarlo Guerrero, und Michael Sanderling.

Im kammermusikalischen Bereich musiziert Gabriel Schwabe regelmäßig mit Interpreten wie Isabelle Faust, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Kirill Gerstein, Martin Helmchen und Enrico Pace. Er ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Jerusalem Chamber Music Festival und dem Internationalen Kronberg Festival.

Seit 2015 ist er Exklusivkünstler bei Naxos. 2024 erscheint eine Gesamteinspielung der Sonaten und Variationen von Beethoven mit Nicholas Rimmer.

Gabriel Schwabe wurde in Berlin als Sohn deutsch-spanischer Eltern geboren. Er studierte bei Catalin Ilea an der Universität der Künste in Berlin und bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy und erhielt zusätzliche Impulse von Janos Starker, Gary Hoffman und Gidon Kremer.

Seit 2024 ist er Professor für Violoncello an der Musikhochschule Lübeck. Er ist mit der Geigerin Hellen Weiß verheiratet und spielt ein Violoncello von Giuseppe Guarneri (Cremona, 1695).

Pieter Wispelwey (Professor für Viooncello an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf)

Yaara Tal

Pieter Wispelwey, international angesehener Solist, studierte in Amsterdam bei Dicky Boeke und Anner Bylsma sowie später bei Paul Katz in den USA und William Pleeth in Großbritannien. Als einer der ersten Cellisten seiner Generation widmet er sich sowohl der historischen Aufführungspraxis als auch der Interpretation der jüngsten Celloliteratur.

Sein Repertoire reicht von Bach bis Elliott. Wispelweys umfangreiche Diskographie bei den Labeln Channel Classics und Onyx umfasst mehr als 30 Titel. Pieter Wispelwey wurde mit dem niederländischen Musikpreis ausgezeichnet.